Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere neuen Ausstellungsbereiche sind eröffnet: Mit Aufbruch in die Demokratie 1848 – 1918, Museum Kollektiv und dem Schaudepot mit Museumswerkstatt haben wir die erste Etappe unserer Neukonzeption erreicht. Zahlreiche Gäste haben die Eröffnung, die ersten Führungen und die Kunstnacht am vergangenen Freitag genutzt, um die neuen Themen und Objekte in unseren Ausstellungsräumen kennenzulernen.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die vielen anregenden Gespräche. In den kommenden Jahren werden wir die Dauerausstellung Schritt für Schritt weiterentwickeln und neue Perspektiven auf die Ravensburger Stadtgeschichte miteinbeziehen.
Bis dahin laden wir Sie herzlich ein, die ersten Ergebnisse unseres Museums in Transformation bei Führungen, Veranstaltungen und Besuchen zu entdecken.

Nicht verpassen: Am 25. Oktober heißt es Abschied nehmen von Henggi Humpis. Zum letzten Mal führt Schauspieler Bernd Wengert beim beliebten Straßentheater Safran, Korallen, Barchent durch die Ravensburger Altstadt und nimmt sein Publikum mit in die Blütezeit der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft. Nach sieben Jahren und zahlreichen Auftritten auf den Spuren der Ravensburger Kaufleute endet das erfolgreiche Format mit dieser letzten Vorstellung. Wer Henggi Humpis noch einmal erleben möchte, sollte sich diese besondere Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sabine Mücke und das Team des Museum Humpis-Quartier
 
 
 
© Foto: Wynrich Zlomke
 
 
Von der Revolution zur Weimarer Republik

Der erste neue Bereich der Dauerausstellung widmet sich den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ausgehend von der Revolution von 1848 spannt die Ausstellung den Bogen über das Kaiserreich bis zur Weimarer Republik.

Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung demokratischer Rechte, das allgemeine Wahlrecht, das Frauenwahlrecht und die Frage, wie sich diese Entwicklungen in Ravensburg niederschlugen. Anhand ausgewählter Objekte und Geschichten wird deutlich, wie bürgerschaftliches Engagement die Stadt prägte.
 
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© Foto: Wynrich Zlomke
 
 
Vereinsgeschichte und Beteiligung

Wie prägen Vereine das Zusammenleben in einer Stadt? Dieser Frage geht das partizipative Projekt „Museum Kollektiv“ nach, das gemeinsam mit dem TSB Ravensburg und der Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg entwickelt wurde. Beide Ravensburger Vereine gründeten sich um das revolutionäre Jahr 1848 und nahmen Teil an Demokratiebildung und gesellschaftlicher Entwicklung.

Die beiden Vereine bringen ihre Geschichte, ihre Archive und ihre Perspektiven in die Ausstellung mit ein. Gleichzeitig sind auch Sie als Besucherinnen und Besucher gefragt: An verschiedenen Beteiligungsstationen können Sie Ihre Meinung teilen, eigene Ideen einbringen und Fragen rund um Vereinsleben, Engagement und demokratische Teilhabe diskutieren.
So verbindet „Museum Kollektiv“ historische Themen mit aktuellen Fragen des Zusammenlebens in Ravensburg.

Das Projekt „Museum Kollektiv“ wird vom Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg gefördert.
 
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© Foto: Wynrich Zlomke
 
 
Ein Blick hinter die Kulissen

Das neue Schaudepot zeigt ausgewählte Objekte aus der Museumssammlung und macht die Vielfalt der Ravensburger Stadtgeschichte sichtbar. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zeit der Industrialisierung und den gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts.

Gleichzeitig ermöglicht der Bereich Einblicke in die Museumsarbeit: Wie gelangen Objekte ins Museum? Wie werden sie dokumentiert, erforscht und bewahrt?

In Zukunft wird die Museumswerkstatt zudem Raum für Schulklassen, Gruppen und neue Vermittlungsangebote bieten. So entsteht ein Ort für Sammlung, Forschung und Bildung.
 
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© Foto: Wynrich Zlomke
 
 
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KURATORINNENFÜHRUNGEN
Sa, 24. Oktober, 12.30 Uhr
Sa, 7. November, 15 Uhr
Fr, 18. Dezember, 15 Uhr
 
Wer mehr über die Inhalte und insbesondere über die Entstehung der neuen Bereiche erfahren möchte, ist bei unseren Kuratorinnenführungen genau richtig.

In mehreren Terminen führt Kuratorin Miriam Kresser durch die Ausstellung Aufbruch in die Demokratie 1848 – 1918, das Projekt Museum Kollektiv und das neue Schaudepot. Dabei gibt sie Einblicke in die Konzeption, ausgewählte Objekte und die Geschichten hinter den Ausstellungsbereichen.
 
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TERMIN
Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr
 
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Straßentheater durch die Ravensburger Altstadt

Zum letzten Mal schlüpft Schauspieler Bernd Wengert im Oktober in die Rolle des Fernhändlers Henggi Humpis.

Bei diesem besonderen Straßentheater nimmt Sie der Mitbegründer der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft mit auf eine Reise in das Ravensburg des 15. Jahrhunderts. Entlang der Marktstraße berichtet er vom Handel der Ravensburger Kaufleute, von wirtschaftlichem Erfolg, harter Konkurrenz und den Risiken des Geschäfts zwischen Ravensburg und den Handelsmetropolen Europas.

Natürlich führt der Weg auch ins Rathaus, wo die Familie Humpis über Generationen hinweg als Bürgermeister die Geschicke der Stadt mitbestimmte. Und ganz nebenbei erfahren Sie, woher der Name Humpis stammt und ob auch in Ihnen das Zeug zu einem erfolgreichen Kaufmann des Mittelalters steckt.
 
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© Foto: Wynrich Zlomke
 
 
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MUSEUMSFREITAG
Fr, 30. Oktober
Fr, 13. November
Fr, 18. Dezember
 
Führungen und Museumsfreitag

Neben den Führungen durch die neuen Ausstellungsbereiche erwartet Sie auch weiterhin unser reguläres Führungsprogramm. Öffentliche Rundgänge bieten spannende Einblicke in die Stadtgeschichte und in die Baugeschichte des historischen Humpis-Quartiers.

Tipp: An den letzten drei Museumsfreitagen in diesem Jahr kostet der Eintritt nur 1 Euro pro Person!
Ab 2027 erhöht sich der Eintrittspreis am Museumsfreitag auf 3 Euro.
 
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Museum Humpis Quartier
 




Herausgeber
Museum Humpis-Quartier
Marktstraße 45
88212 Ravensburg

mhq@ravensburg.de
www.museum-humpis-quartier.de


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